Hier sind erstmal ein paar Bilder meiner Aktivitäten

Die erste Ausahrt an die Elbe

Endlich ist er zu Hause

Über 400 kg Müll

Jetzt kann mit der Arbeit angefangen werden

Bei genauerer Betrachtung zeigten sich Durchrostungen an der Kofferunterkante.

Ich hatte allerdings keine Lust zu “flexen” (Funkenflug, Hitze usw.). Beim Suchen stiess ich auf den FEIN-Multmaster, der mit einem oszillierenden HSS-Sägeblatt Blech schneiden kann.

Die abgeschnittenen Bleche beweisen, daß die Entscheidung gründlich zu sanieren richtig war. Der Schnitt sitzt genau im gesunden Blech.

Als Nächstes musste der störende Antennenkasten im Heckbereich abgebaut werden.

Zurück bleibt ein beeindruckendes Loch, daß es zu verschliessen gilt.

Das Bohren des Lochkranzes nahm allerdngs einige Zeit in Anspruch, weil die Hersteller des Koffers die Löcher damals per Hand gebohrt haben müssen und dadurch die Abstände unregelmäßig sind. Aber zum Schluß und mit Hilfe von TEROSON Terostat 9220-Kleber ist alles wieder dicht.

Um den Rost in Ecken und Hohlräumen zu beseitigen, habe ich mit einer Druckluft-Pistole FERTAN-Rostumwandler aufgesprüht.

Überschüssiges FERTAN wird einfach nach ein paar Tagen mit Wasser abgewaschen.

Nachdem der Rostumwandler seine Arbeit getan hat und der Überschuß mühsam abgewaschen wurde, habe ich begonnen zwei Schichten Rostschutzfarbe aufzutragen.

Nachdem alle Vorarbeiten zur Rostenfernung abgeschlossen sind, konnte ich beginnen das Alu-Quintettblech, das ich mir schneiden und kanten lassen habe, anzubringen.

Der Koffer ist jetzt wieder rundum zu.

Zuerst muß der alte BGS-Schrott raus

Endlich ist der Koffer leer

Der Antennenkasten aus Alu und GFK ragt nach innen und aussen, der muß auf jeden Fall weg.

Um hier dauerhaft Ruhe zu haben, beschloss ich, gründlich zu sanieren.

Beim Abtrennen der Bleche stellte sich dann heraus, daß der Koffer in diesem Bereich schon einmal repariert wurde. Allerdings wurden die Reparaturbleche auf die rostigen Originalbleche gepunktet und verspachtelt.

Zum Glück war der Kasten nur geschraubt und mit elastischer Dichtmasse geklebt. Mit einem Vierkantholz und dem hydraulischen Wagenheber konnte der Kasten nach oben herausgedrückt werden.

Zum Verschliessen des Lochs hatte ich mir in einem Blechbearbeitungs-Betrieb ein passendes VA-Blech schneiden lassen.

FERTAN reagiert mit dem Rost und bildet eine stabile Schutzschicht, die einfach überlackiert werden kann.

Der Lohn der Mühe: Der Koffer sieht jetzt innen besser aus wie neu.

Inzwischen habe ich mich auch entschlossen die Original-Dachluken aus Blech zu entfernen und durch High-Tech-Luken aus dem Yacht-Bau zu ersetzen, damit mehr Licht in den Koffer kommt.

Da ich auf die meisten Klappen im Koffer verzichten kann und in Zukunft keine Wassereinbrüche haben möchte, beschloss ich, die überzähligen Klappen dauerhaft zu verschliessen.

Mit Hilfe von Alu-Profilen und Teroson TEROSTAT-9220-Kraftkleber wurden zwei Klappen dauerhaft verschlossen.

Um das Blech gleichmäßig anzupressen, während der Kleber abbindet, habe ich mir eine Hilfskonstruktion aus Holz gebaut, die mittels Schraubzwingen und Teleskopstützen von zwei Seiten angedrückt wird.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Kofferunterseite wurde zum Korrosionsschutz mit transparentem Unterbodenschutzwachs und die unteren Träger von innen mit Hohlraumschutzwachs ausesprüht. Wenn man bedenkt, das ab Werk überhaupt kein Korroionsschutz vorhanden war, sollten hier in Zukunft keine Probleme auftreten.

Da die neuen Dachluken eine plane Unterlage benötigen, das Kofferdach jedoch tonnenförmg gewölbt ist, mußte eine Hilfskonsole in die Auschnitte eingebaut werden.

Im Augenblick bin ich dabei, den Koffer zu isolieren. Hierfür habe ich mir XTrem-Isolator nebst zugehörigem Kleber gekauft. Dieser Isolator ist zwar teurer als alle anderen Materialien, aber da man Fehler bei der Isolation nur mit Riesenaufwand korrigieren kann habe ich den teuren und sicheren Weg gewählt.

Der XTrem-Isolator läßt sich sehr gut mit einem Isolierstoff-Messer aus dem Baumarkt schneiden und wird flächig verklebt, damit Kondenswasser hinter dem Blech keine Chance hat.

Stand: 06. Dezember 2002

Nach einer langen Winterpause bin ich seit ein paar Wochen wieder aktiv an meinem Rundhauber. Aussen bin ich jetzt soweit fertig und auch die Dachluken sind eingebaut. Nachdem ich meine Standheizung wieder in Betrieb hatte bin ich einfach zum TÜV gefahren. ASU und HU verliefen ohne Beanstandungen, was ich eigentlich gar nicht erwartet hatte (ist eben doch ein solides Auto). Jetzt muß ich noch die restliche Isolation anbringen und dann mache ich mich an den Möbelbau. Bilder der letzten Arbeiten folgen in Kürze.

                          Stand: 15. Mai 2003

Wird fortgesetzt...